Tourismus
Australien ist bekannt für witzige und ausgefallene Veranstaltungen. In den letzten Monaten standen einige
skurrile Events und Wettbewerbe in Queensland auf dem Programm, für die man einen speziellen Humor haben muss. Aber eines muss man den „Aussies“ ja lassen. Sie schrecken vor nichts zurück, wenn es darum geht, mit kuriosen Veranstaltungen Gäste anzulocken.
Im September drehte sich in der kleinen verschlafenen Stadt Tully alles um
Gummistiefel. Einmal im Jahr kommen dort die Einheimischen zusammen, um das „Tully Golden Gumboot Festival“ zu feiern. Der Höhepunkt ist das Gummistiefel-Werfen. Jene Person, die den Gummistiefel am weitesten wirft, gewinnt. Den Start des Festivals markiert der 7,9 Meter hohe goldene Gummistiefel, der mit einer Parade durch Tully’s Hauptstraße geführt wird. Tully liegt 140 Kilometer südlich von Cairns. (www.tullygumbootfestival.com).
Die Erdnuss hingegen stand beim „Kingaroy Peanut Festival“ im Vordergrund. Kingaroy wird auch als Australiens „Erdnuss-Hauptstadt“ bezeichnet. Der „Peanut Strongman“-Wettbewerb gilt als inoffizielle
Weltmeisterschaft im Ziehen von Erdnuss-Dreschern. Das Ereignis findet sich sogar im Guinness-Buch der Rekorde. (www.kingaroypeanutfestival.com.au)

Im sonst so ruhigen Outback wurde ebenfalls im September richtig viel geboten. Neben Konzerten, der Verleihung der
„Waltzing Matilda Bush Poetry Awards“ und Ausstellungen von historischen Kraftfahrzeugen standen beim 20. „Outback Festival“ in Winton auch kuriose Wettbewerbe auf dem Programm. Es wurden unter anderem nach dem „Outback Iron Man“ und „Iron Woman“ gesucht, die in verschiedenen Disziplinen ihr Können unter Beweis stellen mußten. Das Highlight dabei ist
das alljährliche Plumpsklo-Rennen – das „Australian Dunny Derby“. In Teams treten die Kontrahenten gegeneinander an und versuchen, am schnellsten ihr Klo-Häuschen samt „Benutzer“ durch einen Parcours zu tragen (www.outbackfestival.org).
220 Kilometer südwestlich von Brisbane, in Millmerran, trafen am ersten Oktoberwochenende an die 10.000 Menschen zum „Australian Camp Oven Festival“, um gemeinsam mitten in der Wildnis um die Wette zu kochen. Allerdings stand nicht nur Kochen auf dem Programm. Attraktionen sind
Ofenklappen-Weitwürfe, Wettstreits im Briefkastenbauen sowie die „Damper Throwing Competition“. Hier gewinnt derjenige, der australische Buschbrote am weitesten wirft (www.australiancampovenfestival.com.au).
Da Australien sowiewo immer wieder mit Austria verwechselt wird, sollte man auch in der Alpenrepublik originellere Veranstaltungen organisieren.
Eine davon fand am ersten Oktoberwochenende statt:
die Riesenkürbis-Staatmeisterschaft 2009 im oststeirischen Eichberg bei Rohrbach. Es galt den österreichischen Rekord von 435 kg Kürbisgewicht zu übertreffen.
Die kleine Gemeinde ist einer der rund 50 weltweit anerkannten offiziellen Riesenkürbis-Abwiegestellen der GPC (GreatPumpkinCommonwalth), der weltgrößten Riesenkürbiszüchtervereinigung.

45 Riesenkürbisse aus sieben Bundesländern wurden zur GPC-zertifizierten Wiegung angeliefert. Der Siegerkürbis brachte dann ein neues
Rekordgewicht von 447,5 kg auf die Waage. Zehn Kürbisse wogen über 300 kg, davon zwei über 400 kg.
Nach dieser beachtenswerten Leistung fehlt jetzt noch – mit kleineren Exemplaren - ein Weitwurf-Bewerb und die Meisterschaft im Kürbiskegeln.
Weiter Anregungen gefällig: beispielsweise ein Fiakerrennen auf der Wiener Ringstrasse, Schilfflöten-Schnitzen am Neusiedler See oder ein Fotowettbewerb
„Die schönste Kuhflade“ …
hlumamanfred - 8. Okt, 11:27
„Nur etwa ein Drittel der Senioren frequentiert noch das klassische ‚Pensionistenbankerl’ im Park“, sagt Hans Schnait, Geschäftsführer von coop 50 Plus. Passivität, Desinteresse und Betreuungsbedürftigkeit ehemaliger Seniorengenerationen sind Parametern wie aktiver Lebensgenuss, Bildungshunger und Gesundheitsorientierung gewichen.
Was das für den Tourismus heißt? „Die Angebotsdesigner müssen sich einen 40- bis 45-jährigen, wohl situierten Kunden vor Augen halten“, rät Schnait. Zukunftsforscher Reiter wagt sich weiter vor: „Die Älteren fahren künftig nur dorthin, wo auch die Jungen hinkommen. Schließlich sind sie darauf erpicht, authentische Jugendlichkeit zu leben.“ Seine Annahme: Destinationen, die junge Trendsetter ansprechen und für sich gewinnen, können in der Folge bei allen Generationen punkten. Die Ansprüche ähneln jenen an die Mode: trendig wie für 20-Jährige, jedoch nicht ganz so figurbetont und nicht ganz so knallig. Besonders den österreichischen Sommerzielen täte ein Staubwedel dringend Not, fügt der gelernte Visionär Reiter hinzu.
Generationsgerecht aufbereitet
„Alt will jeder werden, aber keiner will es sein“, heißt es treffend. Ältere Menschen verfolgen heute das Ziel, möglichst lang fit und aktiv zu bleiben, körperlich wie geistig. Eine Chance für moderate Fitness- und Sportangebote wie Nordic Walking, Langlaufen und Yoga und für Gesundheitsvorsorge, die in ihrer nachhaltigen, medizinisch betreuten Ausrichtung weit über Wellness hinausreicht. Ebenfalls gefragt: geistige Herausforderung, verpackt im Sprachkurs oder in der Wissensvermittlung in Form von beispielsweise einer „Architektour“.
Die körperliche Leistungsfähigkeit verringert sich trotz Gesundheitsbewusstseins naturgemäß mit den Jahren. Gewisse körperliche Unzulänglichkeiten wie eine Sehschwäche oder ein eingeschränkter Bewegungsradius geraten dann in einen Widerspruch zur jugendlichen Lebensführung. Für die Touristiker heißt es, genau hier mit einem modifizierten Angebot anzusetzen: Abschied nehmen von Kleingedrucktem in den Katalogen, von allzu bodennahen Betten und Sitzmöbeln, zur gefährlichen Rutschpartie neigenden Fliesenböden und einer Reihe Barrieren mehr.
„Urlaubsziele mit ausgeprägtem Servicecharakter werden das Rennen um den reifen Gast machen“, skizziert Reiter die mögliche Entwicklung. Der erfahrene Konsument schätzt Annehmlichkeit bis ins Detail: Die Buchungsbereitschaft steigt mit bequemen Features wie z. B. dem beheizten Skistall oder ganz einfachen, aber wirkungsvollen Goodies wie dem Kofferservice. Ein gutes Maß an Convenience schätzt im Übrigen auch die jüngere Generation, ebenso wie leicht verständliche und klar formulierte Botschaften.
Die Marketingteams sehen sich vor der Herausforderung, ein bedürfnisgerechtes Angebot mittels eleganter Diktion zu vermitteln, ohne am Alter anzustreifen. Wo einst „Senioren-“ draufstand, ist heute „Portion für den kleinen Hunger“, oder „Komfortliege“ oder „barrierefreier Zugang“ zu lesen. Der Lebensmitteltest, bei dem sich ein hochpreisiges Biomüsli namens „Vital plus“ durchsetzte, ausgestattet mit großen, farblich kontrastierenden Packungs-Lettern, gilt Schnait als Paradebeispiel für die Konsumhaltung einer Generation.
Undercover-Marketing
Und die vorbildlichen Beispiele aus Österreichs Tourismuslandschaft? Nun, wenn Sie bisher aufmerksam gelesen haben, wissen Sie, dass diese – zumindest offiziell – nicht existieren. Die Experten bewerten Angebote, die plakativ mit Altersbezeichnungen operieren, ja als richtig gehend kontraproduktiv. Erfolgversprechender scheint die unauffällige Ausrichtung von Angeboten und Marketing an die Bedürfnisse des älteren Publikums, damit die PEGGIs oder wie immer sie heißen, voll auf ihren jugendlichen Urlaubsgenuss kommen.
How to do
So holen Touristiker die erfahrenen Gäste mit hohen Ansprüchen an Standards und Serviceleistung ins Boot.
Angebotsgestaltung
• Bedürfnisse des reifen Marktes sondieren (Markforschung, Berater)
• seitens der „Jugend“ präferierte Produkte an die Anforderungen „älterer Generationen“ anpassen
• Convenience als Programm, z. B.:
Point-to-Point-Transport plus Kofferservice mit Förderbändern, Aufzügen, Shuttles;
„vorgewärmte“ Skiställe, Liftssessel
Beseitigung von Stolpersteinen wie Schwellen, Stufen, diffusen Lichtverhältnissen;
lesbare Schriftgrößen und Farbkontraste in Printprodukten, auf Displays und Websites;
Betten, Liegen und Polstermöbel „höher legen“, bequemer Einstieg ins Pool;
einfach bedienbare technische Geräte;
geführte Touren, betreute sportliche Aktivitäten
usw.;
In den Hotelshops z. B. Lesebrillen, Geschenke für die Enkel u. a. anbieten
Marketing und Kommunikation
• Klar und einfach formulierte Botschaften
• auf Altersangaben verzichten, stattdessen mit Signalwörtern arbeiten: Barrierefreiheit, stufenlose Erreichbarkeit, Aufzug, „Komfort-„ als Präfix für Liegen und Betten; „geräumig“ für Badezimmer und Schränke; von „Anti-Aging“ zu „Better Aging“ wechseln
gefragte Urlaubsformen
• Medical Wellness
• Erlebnis Natur, Land und Leute
• sanfter Aktivurlaub mit Langlaufen, Nordic Walking, Yoga, Schneeschuhwandern, Aqua-Sport, Höhenwandern usw.
• Studien-, Kultur- und Städtereisen
• Seminare und Kurse für Weiterbildung und Hobbys
• für den Urlaub mit Kindern (ob Enkerl oder Nachzügler): Urlaub am Bauernhof und See
Quellen: Rainer Münz, Leiter Entwicklung & Forschung Erste Bank, Hans Schnait, Geschäftsführer coop 50plus, Andreas Reiter, Zukunftsforscher, Hans Embacher, Geschäftsführer Bundesverband Urlaub am Bauernhof
Die Marktmacht der Silver Ager
• 42 % der EU-Bevölkerung werden 2020 über 50 Jahre alt sein
• In Österreich liegt der Anteil der über 60-jährigen bei 22 Prozent, 2030 wird er bei einem Drittel ankommen.
• In Deutschland leben etwa 31 Mio. Menschen über 50, 2020 werden es 37 Mio. sein.
• 51 % der deutschen Haushalte werden von Personen geführt, die über 50 sind
• Die jährliche Kaufkraft der Generation 50plus in Österreich beträgt 18,2 Milliarden Euro, das verwaltete Vermögen rd. 30 Mrd.
Quelle: coop 50 plus, Statistik Austria
Text: Alexandra Gruber
hlumamanfred - 3. Sep, 15:00
Die Gesellschaft altert, jedoch gar nicht still und leise. Die Generation der Baby-Boomer tauscht Lebensabend gegen -lust und schätzt ausgeprägten Service, besonders im Urlaub. Vom Potenzial des „Silber-Markts“, neuen Perspektiven und alten Klischees.
Haben Sie Ihren Seniorenausweis dabei?“ Fragen dieses Kalibers könnten sie richtig auf die Palme bringen, gab Christiane Hörbiger in einem Interview zu Protokoll. Warum? Ganz einfach: Weil sich die Hörbiger mit siebzig im Lebensstil einer klassischen Seniorin ganz und gar nicht wiederfindet.
Diese Einstellung dürfte bei einer ganzen Generation auf breite Zustimmung stoßen. Laut Berliner Altersstudie des Max Planck Institute for Human Development fühlen sich Menschen über 50 heute mindestens ein Dutzend Jahre jünger als im Pass vermerkt. Mittlerweile sind die Baby-Boomer der Nachkriegszeit, repräsentiert durch Aushängeschilder wie Iris Berben (58), Niki Lauda (60) oder Thomas Gottschalk (59), in den besten Jahren angekommen – eine Generation, die sich, wenn überhaupt, frühestens mit 75 in die Senioren-Schublade stecken lässt. Eben darum bedienen sich die Marketing-Macher – meist nicht minder schmeichelhafter – Euphemismen. Schon gehört vom „älteren Youngster“, von der „Generation Happy End“ oder den „neue Alten“?
Die Zukunft wird älter
Mit gefühlten 38 Lenzen bereits zum alten Eisen zählen? Mitnichten, eher zur Mehrheit, wie die demografischen Fakten belegen. „Die Alterung der Bevölkerung im gesamten westlichen Industrieraum ist eine der wenigen zu prognostizierenden Fixgrößen für die nächsten 50 Jahre“, so Zukunftsforscher Andreas Reiter. Drei Millionen über 50-Jährige stellen in Österreich schon heute über ein Drittel der Bevölkerung. In 20 Jahren werden Berechnungen der Statistik Austria zufolge 45 Prozent der Österreicher – rund vier Millionen – ihren 50. Geburtstag bereits hinter sich haben.
Generationensprung in die Vergangenheit: In den 1980er-Jahren kaprizierten sich zunächst private Fernsehsender wie RTL und SAT 1 auf die 14- bis 49-Jährigen als werberelevantes Publikum, als Restgröße blieb eben die Generation 50plus – bis heute, obwohl die damaligen Parameter keinerlei Gültigkeit mehr besitzen. Im Gegenteil, die Momentaufnahme bescheinigt den Mitfünzigern bis -siebzigern hohes Konsumpotenzial. Sicheres Einkommen sowie geringe Fix- und Anschaffungskosten für Wohnen & Co. erheben die vom Marketing häufig stiefmütterlich Behandelten in den Konsumadel. In Österreich stehen den über 50-Jährigen an die 30 Mrd. Euro Vermögen zur Verfügung, die jährliche Kaufkraft überschreitet 18 Mrd. Euro.
Grauer Markt, rosiges Potenzial„Die Angehörigen dieser Generation sind meist anspruchsvolle Verbraucher, die für Qualität und guten Service gerne mehr ausgeben. Dies eröffnet dem Handel, aber auch anderen Sparten, wie der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, vielfältige neue Chancen", bezog sich Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), im Rahmen der Informationsveranstaltung „Beste Geschäfte mit der Generation 50plus“ auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der WKO.
„In einer Gesellschaft des Jungseins gibt sich der Marktdialog mit den älteren Generationen als Gratwanderung, die keinesfalls auf Alters-Etikettierung und Ghetto-Produkten aufbauen darf“, betont Hans Schnait, Geschäftsführer von coop 50 Plus, einer auf Generationenmarketing spezialisierten Beratungsplattform aus Maria Lanzendorf bei Wien. Der „Senioren-Teller“ auf der Speisekarte oder die „Seniorenfahrt mit dem Bus“ gelten längst als restriktive Elemente beim Vorhaben, den modernen reifen Gast abzuholen.
Vertreter des „Reifenetzwerks“, einer Plattform deutscher Unternehmen aus Markt- und Werbungsforschung, meinen, ein Schlupfloch aus der ungeliebten Etikettierung durch das biologische Alter gefunden zu haben: Der Begriff „PEGGI“ steht für Persönlichkeit, Erfahrung, Geschmack, Geld, Interessen und spiegelt einen Lifestyle, nicht das biologische Alter wider.
PEGGIs im Profil
Persönlichkeit: vielschichtig & inhomogen
Erfahrung: selbstbewusst & erfahren
Geschmack: ausgebildet, anspruchsvoll & genussfähig
Geld: meist gutes Auskommen
Interessen: vielseitig & intensiv
Quelle: www.reifenetzwerk.de
Text: Alexandra Gruber
hlumamanfred - 2. Sep, 16:05
Ausgefallene Ideen zum Ankurbeln der Tourismusströme sind stets gefragt und die Fremdenverkehrsmanager ständig auf der Suche nach neuen. Im kühlen Finnland können Hitze suchende Gäste jetzt auch während einer Seilbahnfahrt schwitzen –
in der ersten Saunagondel der Welt.
Im finnländischen Skigebiet Ylläs nahe der Grenze zu Schweden errichtete die österreichische Firma Doppelmayr die derzeit größte Seilbahn Finnlands, die 8-MGD „Ylläs 1“, die 2008 in Betrieb genommen wurde. Es ist dies übrigens erst die zweite Gondelbahn Finnlands (die erste installierte ebenfalls Doppelmayr anno 2000 in Levi).
Bisher weltweit einzigartig ist dabei die Sauna-Gondel: die Ylläs-Bahn ist mit zwei Kilometern nicht nur die längste finnische Seilbahn, sie hat neben einer VIP-Gondel als heiße Neuheit eine Sauna-Gondel. In der Bergstation wurde eine herkömmliche Sauna eingerichtet. Daneben steht die Saunagondel, die elektrisch aufgeheizt wird. Die Saunagäste begeben sich von den Saunaräumlickeiten in Badekleidung in die Kabine, die dann ins Förderseil eingeklinkt wird. Der schwebende Schwitzkasten fährt zuerst hinunter ins Tal und dann wieder bergauf, die Rundfahrt dauert 13 Minuten. Für alle Fälle werden Wärmekleidung und ein Feuerlöscher mitgeführt. Vier verspiegelte Einwegfenster bieten Ausblick auf die endlosen lappländischen Kiefern- und Birkenwälder.
„Natürlich“, sagt Aki Rundgren, Manager des Sport Resort Ylläs, „ist die Saunagondel auch
ein Gag für das Marketing. Skigebiete gibt es genug in Skandinavien und dem Rest der Welt. Da braucht man schon etwas Spezielles. Aber eine Sauna, die höchsten Ansprüchen genügt, ist sie eben auch.“
Wer weiss, wenn schon nicht Österreichs Seilbahnwirtschaft, vielleicht schaut sich die ÖBB die Idee ab. Ein Saunawagon speziell auf den Nachtstrecken wäre eine echte Bereicherung…
Manfred Hluma
hlumamanfred - 17. Feb, 11:09
Aktivitäten der Österreich Werbung im Web 2.0
Unter Federführung bzw. Moderation der Österreich Werbung entstanden bisher folgende Österreich-Auftritte auf Web 2.0-Plattformen
www.xing.com/net/austriatourism2.0
„Touristiker aus Österreich“-Gruppe im Online-Business-Netzwerk XING
www.facebook
Österreich-Fansite unter „Austria“ mit über 200 Mitgliedern
www.twitter.com/austriatourism
soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer können Text-Nachrichten mit maximal 140 Zeichen posten
www.flickr.com/austriatourism
Best of-Fotos der ÖW auf der Fotosite
www.youtube.com/austriatourism
Österreich-Kanal mit bisher über 40 Videos auf dem Videoportal Youtube
www.vimeo.com/austria
Österreich-Kanal auf dem Videoportal Vimeo
www.delicious.com/austriatourism.com
wichtige Links uns Linksammlungen für den B2B-Bereich auf der Bookmark-Site Delicious
Wegweiser durchs Web 2.0
Wie funktioniert das Web 2.0 überhaupt und wie kann ich es als Businessmotor einsetzen? Die ÖW präsentiert mit „Travel 2.0 in Österreich“ einen Guide für Touristiker. Der Wegweiser durch das „Social Web“ zum Download unter blog.austriatourism.com.
Blogroll für Gäste - Einige Blog-Projekte aus Österreich
Gasthaus Gletscherblick/Stubaital
www.gletscherblog.at
Hotel Glockenstuhl/Westerdorf
blog.glockenstuhl.at
Hotel Rudolfshof/Kaprun
www.rudolfshof.com
Karin Schmollgruber-Tourismusblog
www.fastenyourseatbelts.com
Kärnten-Blog von Ed Wohlfahrt
www.kaerntenblog.at
Kärnten Werbung
blog.kaernten.at
Lammertal-Blog
www.lammertal.info/blog
Ötztal-Blog
www.oetztalblog.com
ÖW-Kulinarik-Blog
blog.austria.info
ÖW-Tourismus-Know-how-zum-Angreifen-Blog
http://blog.austriatourism.com
SalzburgerLand Jugend-Portal
community.onebigpark.at
Sporthotel Stock/Zillertal
www.stock24.tv
St. Anton-Blog
www.stantonamarlberg.blogs.com
Weinviertler Museumsdorf-Blog
www.museumsdorf.wordpress.com
Weinviertler Winzerblog
www.winzerblog.at
Zell am See/Kaprun-Blog
blog.zellamsee-kaprun.com
Zillertal-Blog
www.zillertalblog.at
Alexandra Gruber
hlumamanfred - 25. Nov, 10:53
Tourismus-Wissen zum Angreifen„das ist ein blog, ein echter natürlich … Wir kennen das ungeschriebene Gesetz der Blogosphäre, dass Werbung in blog-Texten absolut nix verloren hat“, heißt es in der Einleitung zum ersten Coporate Blog der Österreich Werbung, in dem ein Grüppchen Mitarbeiter der Österreich Werbung über ihre Erlebnisse vom Speisen, Trinken und Reisen in Österreich im „Kulinarisch Reisen"-Blog posten. Mittlerweile hat ein weiteres Blog der Österreich Werbung (ÖW) seine Seiten geöffnet: Das „Tourismus Know-how zum Angreifen“-Weblog präsentiert sich als Plattform für Wissensvermittlung. Das ÖW-Team „Research & Development“ bringt hier Infos aus der Tourismusforschung für Österreichs Touristiker auf den Punkt.
Ihre persönlichen Beobachtungen über das Treiben im Salzburger Lammertal tragen seit Mai 2008 zehn BloggerInnen – Experten aus dem Tourismusverband und Beherbergungsbetrieben – zusammen. Ziel des munteren Bloggens ist es, das Google-Ranking des Webportals zu verbessern sowie die Themenbreite zu erweitern. Mit dem Lammertal-Lesezeichen haben die Touristiker ein offline-Werbemittel geschaffen, das per URL auf das Blog hinweist und zudem die Gäste ermuntert, ihre Urlaubserlebnisse im Web 2.0 zu deponieren. „Wenn es Ihnen gefallen hat, berichten sie darüber“, steht hier plus eine Liste von Webadressen wie Holidaycheck, Tripadvisor oder Youtube.
Urlaub für die Ohren
Täglich grüßen jüngst auch die Tourismusexperten aus Zell am See-Kaprun über ihr Blog. Zudem erlebt hier auch die Web 2.0-Anwendung des Podcastings ihren Praxiseinsatz: Moderator Sebastian Kaufmann präsentiert regelmäßig aktuelle Infos, Tipps und Termine zur Destination, die als MP3-Datei zum Download für Ipod & Co bereitstehen (podcast.zellamseekaprun.com). Auf Podcasting setzen übrigens auch die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen): Das MP3-Abo zum Hochladen bietet neben den mehrmals täglich aktualisierten Top-News, Informationen zu verschiedenen Reisezielen der ÖBB, Reiseliteratur- und Hörbuch-Empfehlungen und anderes Unterhaltsames zum Abhören (podcast.oebb.at).
Ein Blog bietet für touristische Unternehmen und Regionen die Möglichkeit,
• rasch, einfach und selbstständig authentische Inhalte aus dem Unternehmen im WWW zu kommunizieren
• über ein Sprachrohr für Neuigkeiten u. a. zu verfügen
• Fotos, Videos, Links u. a. im Rahmen des Webauftritts zu publizieren
• durch die Kommentarfunktion in direkten Dialog mit dem Gast zu treten
• auch die Gäste als Autoren zu Wort kommen zu lassen und damit eine Kommunikationsplattform für deren Erlebnisse zu schaffen
• die Gäste durch die laufende Berichterstattung wiederholt auf das eigene Webportal zu holen
• einen Service für Stammgäste zu bieten
• das Suchmaschinen-Ranking zu verbessern, da die Suchmaschinen die Aktualität von Websites einbeziehen – Bloggen bedeutet regelmäßig neue Inhalte auf dem Webportal.
• das Blog auch als Medium für die interne Kommunikation zu nutzen. Auch die Mitarbeiter bleiben gern auf dem Laufenden über das Geschehen an ihrem Arbeitsplatz
Noch mehr über Tourismus-Blogs in Kürze
Alexandra Gruber
hlumamanfred - 23. Nov, 10:43
Mehr und mehr Touristiker versuchen sich im virtuellen Tagebuch mit Schreiben, Posten und Hochladen. Hier das Neueste aus Österreichs touristischer Blogosphäre.
„Einmalig guat, dass musst Du kosten. ‚Strankalan gehen in die Höh´ und Fisolen sind am Boden’ und ‚A Strankerle ist eine junge Fisole!’ Über solche und ähnliche Weisheiten konnte man sich beim Fisolenfest in St. Margarethen im Rosental aufklären lassen …“
So beginnt Blogger „Erlebnis.net“ seinen Eintrag vom 24. September ´08 im offiziellen Weblog der Kärnten Werbung (http://blog.kaernten.at)
Virtuelle Tagebücher, auch Blogs genannt, prägen neben anderen interaktiven Formen wie Social Networks wie etwa Facebook, Xing usw. und diversen Community-Plattformen wie z. B. Youtube, Flickr, Tripadvisor prägen maßgeblich das Web 2.0. Blogs haben mittlerweile eine riesige Anhängerschaft. So zählt eine aktuelle Studie der Werbeagentur Universal McCann im Mai 2008 346 Millionen Blog-Leser rund um den Globus und 184 Millionen, die zumindest einen Blog eröffnet haben.
Blogging gibt Usern unter anderem die Möglichkeit, der Öffentlichkeit Inhalte jeder Art zu kommunizieren. Eine unüberblickbare Anzahl an Reiseberichten im WWW, die z. B. auf Blog-Plattformen wie Travelpod.com, eine der zehn meist besuchten Blog-Seiten weltweit, publiziert werden, zeugen vom überdurchschnittlich hohen Interesse der Travelcommunity am so genannten User Generated Content.
Gast 2.0 abholen„Prinzipiell sollten sich Touristiker mit den Möglichkeiten des Web 2.0 auseinandersetzen und zumindest damit experimentieren“, findet Karin Schmollgruber, Web 2.0-Expertin und Autorin des Tourismusmarketing-Blogs FastenYourSeatbelts.at. Im Rahmen der Schönbrunner Tourismusgespräche 2008, die heuer unter dem Motto „Der Gast im digitalen Glashaus“ standen, zog Schmollgruber positive Bilanz über die touristischen Web 2.0-Aktivitäten in Österreich: „Bei vielen Touristikern ist schon angekommen, worum es dem Gast 2.0 geht, wie z. B. um den authentischen, persönlichen sowie interaktiven Zugang.“
Zu den jüngsten Projekten in Österreich zählt etwa das offizielle Blog der Kärnten Werbung, das im Probebetrieb auf dem Kärnten-Webportal zu finden ist. Das Blog beinhaltet echte Tipps und persönliche Urlaubserlebnisse. „Echten“ Blog-Charakter erreicht das Reisetagebuch, weil alle, die sich anmelden, hier ihren „Senf“ abgeben dürfen. Ein „kärntenfan“ posted hier ebenso über den Weltcupwandertag in Bad Kleinkirchheim (plus Video) wie eine „Wedding-Planerin“, die nach Tipps für die Hochzeit eines irischen Paars sucht.
Zweites Standbein im WWW
Zu den Web 2.0-Errungenschaften zählt auch das Weblog des Weinviertler Museumsdorfs, das ein zweites Kommunikationsstandbein neben der Website sein soll: Das Webportal beleuchtet die „seriöse Seite“, sprich die Fakten über das Museumsdorf, das Blog erlaubt den „menschlichen Blick“ hinter die Kulissen, eine Menge Fotos inklusive: Nicht nur etwa 60 Leser pro Tag informieren sich darüber, was sich im Museumsdorf so abspielt, das großteils von einer Mitarbeiterin geführte Blog entpuppt sich auch als wichtiges internes Medium für die ca. 30 Mitarbeiter, die via virtuellem Tagebuch laufend über das Geschehen an ihrem Arbeitsplatz informiert werden.
Mehr über Tourismus-Blogs in Kürze.
Alexandra Gruber
hlumamanfred - 21. Nov, 10:38
Speziell den Wienern wird ja eine gewisse Verbundenheit zum Tod nachgesagt. Eine "Schöne Leich" gilt als Attribut für ein - wie auch immer - gelungenes Begräbnis und wer einigermaßen prominent ist, wird zur letzten Ruhestätte in einem Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof gebettet. Und auch die Kapuzinergruft zieht Touristen an.
Doch unsere südlichen Nachbarn zeigen vor, wie man einen Kult um einen prominenten Toten perfekt kommerzialisieren kann. Ehrwürdige Verstorbene des Kaiserhaus schön und gut, aber der - gesteuerte - Auftrieb um den italienischen Heiligen Padre Pio erreicht fast schon unchristliche Ausmaße.
Der Franziskanermönch Padre Pio, der von 1887 bis 1968 gelebt hat, und neben dem heiligen Franziskus der am meisten verehrte Heilige in Italien ist, zieht die Massen mehr als zu Lebzeiten an. Seit 1918 zeigten sich bei ihm angeblich die Wundmale Christi, später war er auch als Krankenheiler und Prophet tätig. 1999 wurde er von Johannes Paul II. selig, 2002 dann heilig gesprochen. Er gilt als einer der populärsten Heiligen Süditaliens.
Das kleine Dorf im Hinterland Apuliens auf der Halbinsel Gargano, in dem der Mönch gelebt und angeblich Wunder gewirkt hatte, ist längst einer der größten Wallfahrtsorte Europas. In der 27.000-Einwohner-Gemeinde gibt es 194 Hotels, 132 Bars, 110 Restaurants und Dutzende Großraumparkplätze. An jedem Wochenende kommen bis zu 500 Autobusse nach San Giovanni.
Nun wurde anlässlich des bevorstehenden 40. Jahrestages seines Todes der Leichnam Anfang März exhumiert – nicht zuletzt weil die Wunder Pios umstritten sind. Die Exhumierung der sterblichen Überreste des Franziskaner-Mönchs wurde in Anwesenheit einer Kommission aus mehreren Ärzten, einem vatikanischen Experten und einer Nichte des Heiligen durchgeführt.
Ab 24. April soll die Leiche dann öffentlich ausgestellt werden. Bis dahin wird der Leichnam in einer Krypta der Kirche Santa Maria delle Grazie aufbewahrt. "Einige Teile des Leichnams wie die Füße sind intakt", sagte Erzbischof Domenico Umberto d'Ambrosio. "Wir hoffen, dass auch der Papst zum Leichnam von Padre Pio pilgern wird", sagte der Erzbischof - es geht ja nichts über Marketing.
Am 23. September, dem Jahrestag seines Todes, soll dann das Grab des 2002 heiliggesprochenen Padre Pio in eine neue Kirche überführt werden, die vom Stararchitekten Renzo Piano in der süditalienischen Ortschaft San Giovanni Rotondo - 40 km nordöstlich von Foggia - erbaut wurde. Ein noch größerer Besucheransturm ist programmiert.
Bleibt zu überlegen, ob man in Österreich ähnliches tun kann. Doch auch bei längerem Nachdenken kommt man fast nur auf ein Möglichkeit: Exhumiert Falco! Viel mehr – attraktive - Heilige haben wir nicht.
Manfred Hluma
hlumamanfred - 11. Mrz, 23:49
Wem bei uns in Österreich ein Tier ins Auto rennt, der hat gleich zweimal Pech: im besten Fall „nur“ einen Blechschaden und das Tier darf er auch nicht behalten, um wenigstens kulinarisch zu Rache nehmen. Rehragout oder Wildschweinbraten wären ja nicht Schlechtes….
Andere Länder, andere Sitten: im nordamerikanischen US-Bundesstaat West Virginia darf alles Vieh, dass Opfer der Landstrasse wird, in den Kochtopf. Ein Gesetz erlaubt es den Autolenkern, überfahrene Tiere mitzunehmen, wenn der Vorfall binnen 12 Stunden gemeldet wird. Das ist an sich nicht weiter überraschend, schließlich bestand die Urbevölkerung aus Indianern und die haben bekanntlich auch fast alles erlegt und verzehrt, was ihnen über den Weg lief.
Mit einem seltenen Verständnis für Humor haben einige Virginians daraus ein spezielles Fest geschaffen: das sogenannte
„Road-Kill-Festival“, dass sich von herkömmlichen Food-Festivals merkbar unterscheidet.
Es steht ganz im Zeichen jener Kreaturen, die Opfer des Straßenverkehrs geworden sind - oder es rein theoretisch sein könnten. Es gab bereits
Klapperschlangen, Schildkröten, Murmeltier und Opossum. Welches Tier es auch sein mag, das beim Festival auf den Grill oder in die Pfanne kommt, die Regeln besagen, dass es allerdings nicht unbedingt Opfer eines Zusammenstoßes mit einem Straßenfahrzeug sein muss. Lassowerfen, Fallenstellen und Schießen gilt sicher auch…
Wer sich um die drei Geldpreise bewirbt, muss nicht nur mit einem toten Tier des Weges kommen, sondern auch mit einem fertigen Rezept, indem die zugehörigen Gewürze und die Kochanleitung angelistet sein müssen. Eine Jury begutachtet das mitgebrachte Tier, das bereits gehäutet und gesäubert sein muss, und kontrolliert genau, ob nichts vorgekocht wurde. Der Kochvorgang hat nämlich auf dem Festivalgelände stattfinden. Eine ausgewählte Jury beurteilt die Speisen und ermittelt dann die drei Gewinner. In der Vergangenheit haben etwa Hasen-Bratwürste, in Wein marinierte oder frittierte Klapperschlangen oder Gerichte aus Bären, Elchen, Fröschen und Wildschweinen zwar keinen Preis gewonnen, aber zumindest für Aufmerksamkeit gesorgt.
Dass besagtes „Road-Kill-Festival“ nun schon zum vierzehntenmal stattfindet und Besucher inzwischen auch aus anderen Erdteilen anreisen, könnte auch heimische Touristiker zum Nachdenken anregen:
Feuersalamander-Suppe, Raben-Ragout, Gams-Geschnetzeltes, Sandvipern-Spießchen oder Heuschrecken-Cracker mögen als Anregung dienen.
Eines der Gerichte, das in Virginia übrigens einen Preis gewonnen hat, hieß "Buffalo Balls" und bestand aus würzigen Bison-Fleischbällchen. Da könnten rotweißrote Köche wohl mit gebackenen Stierhoden locker mithalten…
Manfred Hluma
hlumamanfred - 27. Sep, 11:50
"Das weite Land" - lautet ein gängiger Tourismus-Werbespruch für Niederösterreich. Stimmt ja auch.
Die Vielfalt der touristischen Angebote ist immens und eigentlich ist für jeden Geschmack etwas dabei. Doch wer die Wahl hat, hat ja bekanntlich auch die Qual.
Abhilfe verspricht die Adresse "www.ausflugsplaner.at", die von der Niederösterreich Werbung betrieben wird.
"Fein", denkt sich der unternehmungswillige Ausflügler, "dann planen wir mal". Als Einstieg bietet sich die Rubrik "Mein Ausflugsmotiv" an.
22 Ergebnisse bringt "Spass, Gemeinsames Erlebnis mit Kindern", doch mit gelben Bewertungssternen sind nur zwei markiert: die Brandner Schiffahrt und der Naturpark Geras.
Nächster Versuch die Rubrik "NÖ genießen": Ergebnisse sind die Weinerlebniswelt Loisium und die Brandner Schiffahrt.
Unter "Erholung, Natur geniessen" werden lediglich der Naturpark Geras und die Brandner Schiffahrt mit Sternen versehen.
Weiter gehts´s mit "Bewegung, Sport aktiv". Wer hier erwartet, etwa die Seilbahn auf die Rax, die Zahnradbahn auf den Schneeberg oder einen Sessellift auf den Semmering oder Wechsel zu finden, oder einen Weitwanderweg - gibt´s da nicht die Via Sacra? - wird enttäuscht. Angepriesen wird wieder das Loisium - na gut, das ist wenigstens eine unterirdische Miniwanderung - die Burgruine Aggstein - ja, das geht´s wirklich steil hinauf -, der Naturpark Geras und die Brandner Schiffahrt. Bei letzter bewegt sich aber nur das Boot, außer man hat es versäumt und muss ihm nachschwimmen....
Bleibt noch die Auswahlmöglichkeit "Horizont erweitern". Das klingt interessant, die Ergebnisse sind es weniger: Immerhin die Kunstmeile Krems, aber dann fällt den Ausflugsanpreisern schon Bekanntes ein. Naturpark Geras, Loisium, Ruine Aggstein (no na!) und - erraten - die Brandner Schiffahrt.
Also, liebe Freunde von der Niederösterreich-Werbung: Ihr habt es geschafft - ich muss unbedingt die Brandner Schiffahrt ausprobieren. Vielleicht läßt sich ja an Bord das Geheimnis lüften, warum sie immer empfohlen wird, egal welches Motiv man hat.
Manfred Hluma
PS: Dass kein einziges Ausflugsziel mit fünf Sternen bewertet wird, zeigt von einer eigenartigen Zurückhaltung. Heißt das nun, dass die jetzt so bezeichneten Top-Ziele nur "Fast-Top-Ziele" sind oder warten auf uns noch unbekannte künftige Super-Top-Ziele, die dann auch fünf Sterne bekommen?
hlumamanfred - 18. Jun, 15:47